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Energieweg zum Tower

Bürgermeister Erny stellte bei LEADER einen Förderantrag für einen "Energieweg", dessen Ziel das Technikmuseum des Towers sein soll. Das ist das von ihm vorge-schlagene Nutzungskonzept für den Tower! Der Weg soll vom Flößermuseum über den Kinzigdamm entlang der gigantischen Lager - und Speditionshallen hin zum Tower führen. 400.000 € soll der Weg kosten! Mit einem Eigenanteil der Stadt von 160.000 €! Davon entfallen laut Förderantrag allein 165.000 € netto auf die Instandsetzung der kleinen Brücke über den Reichenbach.


Nur für die Sanierung, bzw. denkmalgerechte Instandsetzung des Towers, scheint laut Antrag kein einziger Euro übrig zu sein! Indessen ist die Erweiterung des Energieweges zur Kläranlage geplant, mit Themen " Gas, Geothermie, Biomasse". Obwohl das doch eigentlich gar nicht geht, - aus "immissonsschutzrechtlichen Abwehrgründen " wie sein bestelltes Rechtsgutachten ausführt, das er immer gegen uns in Stellung bringt.

(Zu dem rechtsanwaltlichen "Gutachten" kommt alsbald ein Extra Blog.

Freuen Sie sich schon jetzt!)


Fassen wir zusammen:

400.000 € für einen Weg, den keiner braucht.

Kein Euro für die denkmalgerechte Instandsetzung des baufälligen Towers.


Bei Nachfrage bei der Stadt versichert man uns, daß "mit der Förderstelle des Regierungspräsidiums abgestimmt sei, daß ein museumsgerechter Ausbau des Towers samt Verkehrssicherung" förderfähig sei. Regierungspräsidium ist das Freiburger Denkmalamt, aber nicht die LEADER Aktionsgruppe in Achern. Es ist also definitiv nur eine "Verkehrssicherung" und keine denkmalgerechte Sanierung des 121 Jahre alten Gebäudes geplant.


Sie wissen, was das heißt: Uns, die wir als Privatpersonen aus Eigenmitteln das älteste badische Wasserkraftwerk instandsetzen und der Öffentlichkeit zugänglich wollen, wird dies von Bürgermeister Erny untersagt, mit dem Argument damit "fürsorglich immissonsschutzrechtlichen Beschwerden abzuwehren."


Wenn Herr Erny die historische Turbinenanlage des Towers nun plötzlich in seinem Förderantrag als öffentliches Technikmuseum anbietet, gelten seine Verbote und Einwände für ihn selbst wohl nicht! Wie nennt man so was?


Wir fragen uns, ob das nicht doch ein Regierungsstil nach Gutsherrenart ist, in dem man Recht und Gesetz sich so hinbiegt, wie es einem passt? Uns es untersagen, um es selbst zu machen?!


Allein dem Tower ist damit nicht gedient!


Sie wissen, dass in seinem Förderantrag eine klare Absage an die denkmalgerechte Instandsetzung des Towers steht. Es ist nur von einer "Verkehrssicherung" die Rede, was besagt, wenn mal wieder ein Ziegel herunterfällt..


Und öffentlich wird damit der Tower auch nicht. Außer sie glauben seiner Zusage,

daß "die Besichtigung der alten Anlage auf Anfrage bei der Stadt buchbar sei" ???!!




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